Kompressor-Einhell defekt

Mein Kompressor von der Fa. Einhell von 1985 läuft nicht mehr an.

Da ein Schaltplan nicht vorhanden war, musste ich erst ein mal einen erstellen. Der Kompressor ist mit einem Betriebskondensator und einem Anlaufkondensator bestückt. Der Anlaufkondensator wird über einen Schalter kurzzeitig parallel zum Betriebskondensator geschaltet. Hier war nun der Schalter defekt, die Kontakte waren zusammengebrannt. Habe den Schalter gelöst und die Kontakte mit einer Diamantfeile gesäubert, somit Schalter wieder i.O. Den Betriebskondensator von 30µF hatte es leider erwischt. Im Internet einen neuen der Größe 30µF für 15€ bestellt und eingebaut. Der Kompressor funktioniert wieder wie er soll.

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Waschmaschine Siemens bleibt stehen

Unsere Waschmaschine vom Typ Siwamat-XL-1440 blieb stehen.

Hier waren nach 10 Jahren die Kohlebürsten alle. Diese sind im Original ca. 35mm lang, waren ab er nur noch 12mm lang und es kam zur Abschaltung des Motors. Bei Ebay gibt es Kohlebürsten für 7 €. Finger weg von diesen Kohlebürsten, da das Material zu weich ist und der ganze Motor verstaubt. Die Original Kohlebürsten kosten dann auch 65€ bei Siemens. Doch die Investion lohnt allemal. Der Ausbau des Motors ist nicht schwierig, sollte aber mit schnittfesten Handschuhen gemacht werden. Die Waschmaschine natürlich vorher vom Netz trennen. Alte K.bürsten ausbauen, den Kollektor mit feinen Schmirgelpapier säubern und den Motor anschließend mit Pressluft ausblasen. Neue Kohlebürsten einsetzen, -Lagerichtig- da angeschrägt. Motor einbauen und den Netztstecker anschließen. Motor ist baugleich mit Bosch. Es kann wieder gewaschen werden :-).

Gleiches Prozedere gilt für Bosch-Waschmaschinen.

 

Fremdspannung im Hausnetz 230V

Über dieses Thema habe ich schon viel gelesen im Netz. Nun stand ich ebenfalls vor diesem Problem.

In einem Haus mit vielen Zimmern hatten Wohn- und Esszimmer eine  Fremdspannung von über 130V Wechselspannung auf dem Schutzleiter. Nach Überprüfung der Verteilerdosen war der Fehler nicht zu finden. Kapazitive  Fremdeinstreuung, aber woher? Die Frage an einen Elektrikermeister, klemm doch einfach den Schutzleiter und Nulleiter zusammen. Na toll, im Sicherungskasten wacht ein FI-Schalter, geht also nicht. Nach tagelanger Grübelei kam ich auf die Idee, zwischen dem Schutzleiter und dem Nulleiter einen Widerstand zu legen in Form einer 40W Glühlampe. Ein voller Erfolg, FI bleibt in Funktion und die Fremdspannung ist weg, da sie über den Nulleiter abgeführt wird. 🙂

Da der Strom der Fremdspannung sehr klein ist, leuchtet die 40W Lampe auch nicht auf.

Drucker-Canon IP4950 defekt

Schon seit langem nervt mich mein Drucker. Möchte ich eine DIN A4 Seite drucken, so orgelt der Drucker mehre Minuten um dann endlich mit dem Druck zu beginnen. Es wird mehr Tinte mit der Reinigung verbraucht als wie mit dem Drucken auf Papier. Ich hatte mir schon geschworen, eines Tages werfe ich dich aus dem Fenster, Fallhöhe 3 m. Nun nach 3 Jahren geht auf einmal nichts mehr, ein Fehlercode durch Blinken der orangfarbenden LED ist nicht eindeutig. Google weiß auch keine Lösung des Problems. So habe ich mich entschlossen den Drucker zu zerlegen und mein Bauteilelager mechanisch wie Elektronisch aufzufüllen.  Wenn ich bedenke, was an Bauteilen auf engstem Raum verbaut ist, so müsste der Drucker 1000 € kosten. Ohne Zerstörung des Gehäuses ist an die Teile nicht heranzukomen. Drei Elektomotoren sind verbaut,  etliche Kunststoffzahnräder, Schalter und Sensoren usw. An das Netzteil ist ohne die Zerstörung des Gehäuses nicht ranzukommen. Da es sich um ein Schaltnetzteil handelt mit einem 380V Kondensator ist hier Vorsicht geboten. Der Elko muss erst einmal kurzgeschlossen werden. Auf dem Gehäuse steht etwas von zwei Ausgangsspannungen, 24V u. 32V. Eine Messung mit dem Voltmeter sagt mir, dass eine Spannung fehlt, gemessen habe ich nur 12V. Ein zusätzliches Kabel an Masse gelegt, ergibt plötzlich 36V im Leerlauf, wohl für den Schnelldruck gedacht. Nun sind auf der Platine zwei elektronische Sicherungen verbaut, von den eine defekt ist. Die Sicherung ausgelötet und durch eine neue 2A ersetzt. Netzteil eingeschaltet und siehe, die zweite Spannung ist auch vorhanden, 9V.  Das zusätzliche Kabel an minus gelegt und die 24V und die 32V unter Belastung gemessen, sind wieder o.k. Die elektronischen Sicherung kostete 80 Cent.

Ein Fehlercode, Netzteil Defekt, ist wohl zu einfach um es anzuzeigen.

Nur doof, das ich den Drucker schon zerlegt habe 😦